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Schlechter Start in der neuen Liga

Golder Raphael 02.12.2018

Das mit Ersatzspieler angetretene Team vom Schachklub Aadorf konnte nach zwei Runden an der Schweizer Gruppenmeisterschaft die Ligaberechtigung noch nicht bestätigen. Klar aufgestiegen im letzten Jahr, konnte sich das Fünferteam von Aadorf leider nicht behaupten gegen Schaffhausen und Pfäffikon. Zu Gast in Schaffhausen konnte das klar unterlegene Team von Aadorf noch eineinhalb Punkte verdient nach Hause holen, zwei Wochen später musste das Team aber ein 5 zu 0 hinnehmen.

Stark unterschiedliche Leistung von Volker Stief

Am ersten Brett gegen den 200 Elo stärken Schaffhauser musste Volker sich nach einer ungewöhnlichen Variante der sizilianischen Verteidigung lange dem Druckspiel des Weissspielers  erwehren. Nachdem letzterer in Zeitnot einen Bauern eingestellt hatte, einigen sich die Kontrahenten auf Remis. Doch am zweiten Brett gegen den Spieler von Pfäffikon misslang Volker die Eröffnung völlig und verlor dadurch einen Bauern. Zunächst konnte sich der starke Spieler aus Aadorf noch zäh verteidigen, lief aber im Anschluss in einen weiteren Fehler und gab nach einem Figurenverlust die Partie auf.

Der in seiner zweiten Saison spielende Ulderico Zeppetella zahlte in der höheren Liga sein Lehrgeld  

Gut gestartet gegen den Schaffhauser Spieler gewann Ulderico sogar eine Figur mehr im Mittelspiel. Kurz darauf verlor Ulderico unglücklicherweise kurz die Konzentration und machte einen leichtsinnigen Fehler. Mit diesem Fehler kam der junge Schaffhauser wieder zurück ins Spiel und gewann darauf die Partie. Zwei Wochen später schien der Start für Ulderico nicht schlechter zu wirken, gut aus der Eröffnung gestartet konnte er gar einen Vorposten (vom Bauern geschützter Springer auf offener Turmlinie) gegen den Pfäffiker aufbauen. Doch als sich dann die Stellung verkomplizierte, wurde der Druck gegen den Aadorfer zu stark wobei die Partie verloren ging.

Sensationelle Leistung der Ersatzspieler Fritz Zbinden und Lakshan Ragulan  

Gegen Schaffhausen konnte Lakshan und Fritz gegen ihre 300 Elo stärkeren Gegner ein Remis abluchsen, gut, dass der SC Aadorf sich auf Ersatzspieler verlassen kann die manchmal gar besser spielen als erwartet. Raphael und Paul haben leider noch nicht ihre „schachliche Betriebstemperatur“ gefunden, sie verloren leider ihre Partien.

Fritz Zbinden im linken Bild rechts und Paul Frischknecht im rechten Bild hochkonzentriert

Schaffhausen Munot – Aadorf 3½:1½             Pfäffikon – Aadorf 5:0
I.Klaus – V.Stief ½:½                                        H.Joller – R.Golder 1:0
M.Meier – R.Golder 1:0                                     R.Steck – V.Stief 1:0
S.Veseloski – F.Zbinden ½:½                            A.Paschke – P.Frischknecht 1:0
R.Schetty – L.Ragulan ½:½                              P.Rickli – U.Zeppetella 1:0
Y.Pan – U.Zeppetella 1:0                                   U.Jung – F.Zbinden 1:0