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SC Aadorf bestätigt mit zweitem Sieg ihre Favoritenrolle in der 3.Liga

Golder Raphael 05.12.2017

Im ersten Samstag des Dezembers wurde bereits die zweite Runde der Schweizer Gruppenmeisterschaft, kurz SGM, im verschneiten Niederuzwil ausgetragen. Das Raiffeisen-Team vom Schachklub Aadorf spielte an allen Bretter mit einer für diese Liga sehr starke Besetzung. Neu mit dabei der Senior Paul Frischknecht, der nach sechs Jahren Schachpause wieder ins Turnierschach zurückgefunden hat.

Topgesetzter Karl Brunner meldete schon nach gut zwei Stunden Spielzeit den Sieg!

Dank einer aktiven Eröffnungsphase konnte Karl Brunner schon früh einen Bauern gewinnen. Diesen Vorsprung verwaltete er sicher bis ins Endspiel, wo - nach Abtausch sämtlicher Schwerfiguren - genau dieser Bauer die Entscheidung zugunsten des Aadorfers brachte.1:0 für Aadorf

Nach einem grossem schachlichen Hick-Hack beendete Paul sein Spiel mit Remis

 

Bild oben: Paul Frischknecht rechts im Bild

Paul Frischknecht, mit den schwarzen Steinen spielend, konnte nach einer Unachtsamkeit des Gegners bald nach der Eröffnung gleich drei Bauern gewinnen. Wohl angesichts dieses grossen Vorteils fühlte er sich zu sicher und unterschätzte Gegendrohungen des Gegners völlig. Bald sah er sich gezwungen, einen Turm im Tausch gegen einen Läufer zu geben, und später nochmals einen Bauern. Mit einem Springer gegen einen Turm spielend, offerierte er ein Remis, was sein Partner dankend ablehnte. Mit etwas Glück konnte sich Frischknecht dank eines weit vorgeschobenen Bauern, der ja bekanntlich bei Erreichen der gegnerischen Grundlinie  in eine Dame verwandelt werden kann, doch noch ins Remis retten. 1½ - ½ für Aadorf

Mannschaftssieg nach actionfilmreifen Parite von Teamleiter Raphael Golder

Wieso actionfilmreif? Weil es zu taktischen Angriffsmanöver des Aadorfer Spielers gekommen war die super gut aussahen, aber eigentlich nicht möglich sein durften. Nachdem Raphael durch eine Fehlberechnung schon in der Eröffnungsphase einen Läufer verlor, entschied sich der Aadorfer kurzum zu 100%-igen Auf-Teufel-komm-raus-Angriffsstil. Eingeschüchtert wechselte seinen Gegner zu passiven Spielweise und verlor die Partie dann deutlich nach einzelnen schlecht gewählten Verteidigungszüge. 2 ½ - ½ für Aadorf

Remis am ersten Brett gegen den stärksten Uzwiler

Nachdem Volker Stief den frühzeitigen Sieg seiner Mannschaft vernahm, bot er seinem Gegner Remis um sein ausgeglichenes Spiel zu beenden.

3:1 für Aadorf Uzwil – Aadorf 1:3

V.Stief – P.Fässler ½: ½, L.Lazic – K.Brunner, 0: 1, K.Notheger– P.Frischknecht ½: ½, R.Golder – H.-J. Lessner 1:0              

05.12.17, Raphael Golder