Schachklub Aadorf
, Golder Raphael

6.Runde SMM - Aadorf - Glarus

Aadorf erreicht im Heimspiel eine 3:3 gegen Verfolger Glarus

In der sechsten und zweitletzten Runde der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft erspielte das starke Raiffeisen-Team von Aadorf zuhause gegen den Verfolger Glarus. Beides Kandidaten für das kommende Aufstiegsspiel im Oktober.

Frühe Niederlage vom Team-Kapitän

Raphael Golder verpasste die richtige Reaktion am Damenflügel nachdem sein Gegner nach der Englischen Eröffnung mit den Bauern vorstiess. Dies führte zu einem passiven Spiel des Aadorfers. Der darauffolgende Versuch Stärke im Zentrum zu erlangen versprach nicht den erhofften Erfolg. Zur Aufgabe bewog Raphael dann ein taktisches Missgeschick. 0:1 für Glarus

Schneller Gegenschlag von Volker Stief

Mit den weissen Steinen kam Volker nach einer geschlossenen spanischen Eröffnung mit leichtem Positionsvorteil ins Mittelspiel. Schon früh in der Mittelspielphase unterlief seinem Gegner ein taktisches Versehen, was Stief zu einem unabwendbaren Mattangriff nutzen konnte. 1:1

Abbildung 1: Samping gegen Olga

Gelungene Partie von Karl Brunner nach Niederlage vom Ersatzspieler Samping

Nach überstandener Druckphase in der Eröffnung konnte Karl die Initiative übernehmen, was zu einer gedrückten Stellung seines Gegners führte. Dies wurde schliesslich mit einem Bauerngewinn und dem Läuferpaar belohnt. Nach einem unüberlegten Läuferzug des Glarner Spielers schliesslich konnte Karl den entscheidenden Bauernvorstoss vornehmen, was zum Damengewinn und zur sofortigen Aufgabe meines Gegners führte. 2:2 Nachdem Samping gegen die nominell deutlich stärkere Innenschweizerin, aber nach langem tapferen Kampf verloren hatte.

Spitzenspieler gegen Spitzenspieler

Abbildung 2: Marcel rechts am ersten Brett

Marcel Eberle erzielte in der englischen Eröffnung zuerst leichten positionellen Vorteil, verpasste aber die richtige Fortsetzung, und plötzlich hatte sein Gegner die besseren Chancen. Nachdem einige Figuren getauscht wurden, konnte Eberle durch exaktes Manövrieren wiederum Vorteil erlangen und einen Bauern gewinnen, und in ein Damen- und Turmendspiel mit Mehrauer überleiten. Die Verwertung des Vorteils erwies jedoch sich als schwierig, da sein Gegner immer wieder Drohungen gegen den König des Aadorfers aufstellen konnte. In der Folge riskierte er aber etwas zu viel, und vernachlässigte den Schutz des eigenen Königs. Dies konnte Eberle mit Schachgebot und Verdoppelung von Dame und Turm auf der 7. Reihe ausnutzen. Eine unabwendbare Mattdrohung besiegelte das Schicksal des Glarners. 3:2 für Aadorf  

Erste Niederlage von Jannik

Der dreizehnjährige Aadorfer konnte den Sieg für Aadorf nicht durchsetzten und verlor im Endspiel  

Aadorf – Glarus 3:3

M.Eberle – O.Bürgi 1:0, M.Dürst – K.Brunner 0:1, J.Bounlom – P.Fuchs 0:1, O.Kurapova – S.Bounlom 1:0, V.Stief – J.Selinga 1:0, R.Golder – D.Jenny 0:1